Expertise
Neben der Publikation von Reportagen, Hintergrundberichten und Analysen bin ich innerhalb meiner Themenfelderer auch in beratender Funktion tätig und halte Vorträge.
Kurze Deep Dives zu meinen Themen
Religionsfreiheit, religiöse Minderheiten, interreligiöser Dialog und Ökumene sind Themenfelder, in denen sich das Zusammenspiel zwischen Religion und Politik positiv und negativ zeigt. Besonders gut ist dies im Nahen Osten zu sehen.
-
Religionsfreiheit ist ein Menschenrecht, das jedem/r einzelnen gilt, auch denjenigen, die nicht an einen Gott glauben. Weltweit wird dieses universelle Recht immer häufiger verletzt. Weil es unterschiedliche Akteure gibt, sind auch die Handlungsoptionen je nach Kontext verschieden.
-
Als politische Kategorie ist der Begriff der Minderheit hinterfragbar. In der Lebensrealität des einzelnen spielt es aber durchaus eine Rolle, ob er/sie zur Mehrheit oder zu einer Minderheit gehört. Auch für das Verständnis von gesellschaftlichen Zusammenhängen macht es einen großen Unterschied, ob man über die Minderheit oder über die Mehrheit in eine Fragestellung einsteigt. Beginnt man bei der Mehrheit, verschwinden die Minderheiten schnell aus dem Blick. Wer sich hingegen über politische, religiöse, kulturelle oder ethnische Minderheiten einem Thema nähert, gewinnt einen tieferen Einblick in eine Gesamtgesellschaft.
-
Interreligiöser Dialog ist nicht nur eine theologische Frage für Religionsführer. Gelebt wird er vor allem im Alltag. Und der ist in Ländern mit unterschiedlich großen Religionsgruppen oft kompliziert. Wo Dialog aber gelingt, können andere davon lernen.
-
Ökumene ist gelebte Vielfalt auf einem gemeinsamen Fundament. Damit ist sie ein gutes Lernfeld für diverse Gesellschaften und Gruppen. Insbesondere für Kirchen im 21. Jahrhundert lohnt es sich, das Potenzial der Ökumene noch stärker zu schöpfen.
-
Der Nahe Osten gilt als Wiege des Monotheismus. Die religiöse, kulturelle und ethnische Vielfalt in der Region sucht Ihresgleichen. Allerdings ist das Leben der Menschen im Nahen Osten heute geprägt von Krisen, Kriegen und Gewalt. Minderheiten wie die Christen im Nahen Osten sind davon besonders betroffen. Doch gibt es gerade in solchen Situationen immer wieder Menschen, die über sich hinauswachsen und trotz allem Brücken bauen. Sie zu sehen und sichtbar zu machen, ist das Gebot der Stunde.
-
Der menschengemachte Klimawandel fordert in unterschiedlichem Ausmaß Individuen und Gemeinschaften heraus. Im Glauben suchen Menschen nach Antworten auf gänzlich neue Fragen zu Schöpfung, Verantwortung und Gerechtigkeit. Gleichzeitig kommt gerade jetzt Religionen mit ihrem gemeinschaftsstiftenden Potenzial eine besondere Aufgabe zu, wenn es darum geht, Lebensstile und Gewohnheiten zum Wohle der Menschheit zu hinterfragen.
In beratender Tätigkeit
Meine Expertise in den Bereichen Religionsfreiheit, religiöse Minderheiten und Christen im Nahen Osten wird immer wieder für Hintergrundgespräche oder Beratungen angefragt. Ich erarbeite Gutachten und Tagungskonzepte für kirchliche und politische Entscheidungsträger, wie zum Beispiel landeskirchliche Gremien, Mitarbeitende in Ministerien oder Einrichtungen in der Erwachsenenbildung.